Die Yoga Atemtherapie
in der Yoga- Lehrerausbildung
Der fernöstliche Gedanke der Atmung
Wird der Gedanke Richtig umgesetzt, lässt sich unsere Atmung von jedem zur Entspannung und dem Abbau von Stress nutzen. Das Wissen um diesen Zusammenhang gibt es in fast allen Kulturen. Der Weg dabei, mit der Atmung umzugehen, kann dabei aber unterschiedlich sein. Im Yoga, dem spirituellen Weg aus Indien, zählt die bewusste kontrollierte Atmung zu den Grundlagen für alle weiteren Übungen. Die Wechselatmung, auf Sanskrit "Nadi shodhana", bedeutet übersetzt soviel wie Reinigung. Abwechselnd wird eine Nasenloch verschlossen und durch das geöffnete ein- und ausgeatmet. Auch wenn sich die Beschreibung dieser Übung leicht anhört, sie setzt einiges an Vorwissen und Konzentration voraus. Aber im Yoga gibt es auch Übungen, die jeder zur Entspannung zwischendurch, ohne große Vorkenntnisse, nutzen kann. Agathe Bretschneider, Yogalehrerin des Bundes Deutscher Yogalehrer in Olching bei München, drückt es so aus: "Der Atem ist immer bei uns, das heißt, ich kann ihn überall und immer einsetzen und innerhalb von fünf Minuten kann ich feststellen, dass sich der innere Zustand verändert."
Eine dieser Übungen ist der Atemarmkreis. Dazu stellt man sich bequem auf beide Füße und hebt während des Einatmens die gestreckten Arme nach vorne bis sie senkrecht nach oben zeigen. Anschließend werden sie beim Ausatmen über die Seite langsam wieder nach unten geführt. Danach wird die Übung in umgekehrter Reihenfolge wiederholt: Die Arme werden beim Einatmen über die Seiten nach oben geführt und über die Vorderseite mit dem Ausatmen wieder nach unten.
Sie haben noch Fragen oder wünschen eine Buchung, dann klicken Sie hier